Schulungsplan Beispiel Essay

Beispielauswahl erfolgreicher Essays der Wettbewerbe

Essays des Bundes- und Landeswettbewerbs 2009

Essay - Jhg. 13, Märkische Schule Bochum
Der Verfasser wurde aufgrund dieses Essays zur Winterakademie eingeladen.

Essay - Jhg. 11, Sebastian-Münster-Gymnasium, Ingelheim
Die Verfasserin wurde aufgrund dieses Essays zur Winterakademie eingeladen.

Essay - Jhg. 13, Clara-Schumann-Gymnasium, Bonn
Der Verfasser wurde aufgrund dieses Essays zur Winterakademie eingeladen.

Essay - Jhg. 12, Immanuel-Kant-Gymnasium, Heiligenhaus
Die Verfasserin wurde aufgrund dieses Essays zur Winterakademie eingeladen.


Essay des Bundes- und Landeswettbewerbs 2008

Essay - Linda Gottschalk - Helmholtz-Gymnasium Hilden


Essay des Bundes- und Landeswettbewerbs 2007

Essay - Konstantin Kasakov - Heilwig-Gymnasium Hamburg, Jahrgangsstufe 12

Gliederung

1. Hauptmerkmale des Nationalsozialismus

2. Alltag der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus dargestellt am Beispiel der Hitlerjugend
2.1. Erziehungsziele der NSDAP und die kritische Einschätzung von Erika Mann
2.2. Der Alltag der Kinder und Jugendlichen in der HJ
2.2.1. Kurzer Überblick über die Entwicklung der Hitlerjugend (1922-36)
2.2.2. Alltag der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus (1933-39)
2.3. Veränderung der Anforderungen an die HJ im 2. Weltkrieg

3. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Anhang: Dokumente, Abbildungen, Übersichten

Übersicht über die Entwicklung der Hitlerjugend 1922-36

Übersicht zum Widerstand gegen die HJ

Dokumente und Abbildungen

Gesetze und Verordnungen als Grundlage der HJ-Arbeit

Alltag in der HJ

Leben in der Napola Anhalt in Ballenstedt/Harz HJ im 2. Weltkrieg

Widerstand gegen die HJ

Alltag während der NS-Diktatur 1933-1945 - dargestellt am Beispiel der Kinder und Jugendlichen in der Hitlerjugend

1. Hauptmerkmale des Nationalsozialismus

Als Adolf Hitler am 30.1.1933 vom Reichspräsidenten Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde, begann die finsterste Periode der deutschen Geschichte, die Herrschaft des Nationalsozialismus, die mit dem Zweiten Weltkrieg und der vollständigen Vernichtung des Dritten Reiches endete.

Die Ideologie des Nationalsozialismus wurde nun zur offiziell herrschenden Ideologie, sie wurde in Gesetze gefasst, in praktische Politik umgesetzt und bestimmte so den Alltag in Deutschland in allen Lebensbereichen. Diese Ideologie der NSDAP wird im ,,Großen Lexikon des Dritten Reiches" eingehend beschrieben. Dort heißt es: ,,Der Nationalsozialismus ist eine Form des Faschismus [...] Sie fand ihre gesellschaftliche Basis v. a. im mittelständischen Kleinbürgertum [...] Die ,,Ideologie" [...] besteht [...] aus einem Konglomerat weltanschaulicher Überzeugungen, sozialer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Vorstellungen und Forderungen, die zum Großteil im Irrationalismus des 19. Jahrhunderts wurzeln, wie das Aufgreifen irrationaler Mythen (z.B. von der weltweiten ,,Verschwörung" des Judentums), der Gebrauch myth. Symbole (z.B. des Hakenkreuzes) und die Entfaltung pseudoreligiöser Rituale (etwa auf Parteitagen) und Kulte [zeigt]." (1) Als Bestandteile der nationalsozialistischen Ideologie, die insbesondere in Hitlers ,,Mein Kampf" (1925) enthalten ist, werden genannt:

1. Rassismus, 2. Antisemitismus, 3. Antikommunismus und Antisozialismus, 4.

Nationalismus, 5. Militarismus, 6. Imperialismus, 7. Antikapitalismus, Antiparlamentarismus und 8. das Führerprinzip.

Mit brutaler Konsequenz verwirklichte Hitler von 1933 an sein politisches Programm mit Ausnahme des Antikapitalismus. Bis 1934 zerstörte er die parlamentarische Demokratie, beseitigte den Rechtsstaat und baute seine totalitäre Diktatur auf. Deutschland war ein nach dem Führerprinzip gestalteter Einparteienstaat der NSDAP mit dem ,,Führer und Reichskanzler" Hitler an der Spitze geworden. Die politischen Parteien der Weimarer Republik wurden verboten oder lösten sich selbst auf. ,,Fast alle Deutschen waren in der NDSAP (1935 rd. 2,5 Mio. Mitglieder) und/oder in den ihr angeschlossenen Verbänden total erfasst, durch die Organe der Staatssicherheit [...] einer fast lückenlosen politischen Kontrolle unterworfen und völlig auf die politischen Ziele des nationalsozialistischen Regimes ausgerichtet. Die Gegner des N. waren zum Großteil ins Ausland geflohen, inhaftiert (schon Ende Feb. 33 Errichtung des ersten Konzentrationslagers) oder getötet." (2) (3)

2. Alltag der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus dargestellt am Beispiel der Hitlerjugend

2.1. Erziehungsziele der NSDAP und die kritische Einschätzung von Erika Mann

Die Realität des Lebens in der nationalsozialistischen Diktatur prägte zunehmend den Alltag aller Deutschen. Mit besonderer Aufmerksamkeit und Intensität widmete sich Hitler der Beeinflussung und Gewinnung der deutschen Jugend, denn sie war für ihn die Zukunft, sie sollte sein Werk weiterführen. Welche Anforderungen an Hitlers Jugend - die Hitlerjugend - im System des Nationalsozialismus gestellt wurden, um dieser Rolle gerecht zu werden, verkündete Hitler in vielen Reden. Hitlers Ideal war eine Jugend ,,flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl." (1933) (4)

Er erklärte: ,,Die Jugend muss in allen Leibesübungen voll trainiert sein. Ich will eine athletische Jugend, das ist die Hauptsache. So werde ich tausende Jahre menschlicher Domestikation auslöschen. Dann werde ich vor mir das reine und natürliche Material haben. So kann ich eine neue Ordnung schaffen [...] Die Erziehung in einem völkischen Staat darf nicht darauf abzielen, den Lernenden mit bloßem Wissen voll zu stopfen, sondern muss Körper aufbauen, die gesund bis ins Mark sind [...] Es wird keine intellektuelle Schulung geben. Wissen ist für meine jungen Männer verderblich. Eine wilde, aktive, dominante, brutale Jugend - das ist es, was ich anstrebe. Die Jugend muss gleichgültig gegen Schmerz sein. Es darf bei ihr keine Schwäche und Weichheit geben. Ich will in ihren Augen wieder den Stolz und die Unabhängigkeit des Raubtiers funkeln sehen." (5)

Was diese Zielstellung der Nationalsozialisten für die Jugend bedeutet, entlarvte Erika Mann, die älteste Tochter des bekannten deutschen Schriftstellers Thomas Mann, in ihrem 1938 erschienenen Buch ,,10 Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich". Sie stellte fest: ,, Keine Menschengruppe [...] wurde so sehr, so entscheidend erfasst von den Wandlungen, welche die Nazi-Diktatur im Leben ihrer Untertanen vornahm, wie die Kinder [...] Das deutsche Kind ist schon heute ein Nazi-Kind und nichts weiter. Die Schule, die es besucht, ist eine Nazi-Schule, die Jugendorganisation, der es angehört, ist eine Nazi- Organisation, die Filme, zu denen man es zulässt, sind Nazi-Filme, und sein Leben gehört ohne Vorbehalt dem Nazi-Staat." (6)

E. Mann stellte das System der Erziehung, das auf das Kind einwirkt, bildlich als ein System von ,,konzentrierten" (!) Kreisen dar, deren Mittelpunkt das deutsche Kind darstellt. Es ist ,,ein Pünktchen, ahnungslos, - umhegt gewiss, aber eingesperrt und ausgeliefert, - überantwortet den Herrn der Kreise, den Machthabern des ,,Dritten Reiches"." (7)

Den engsten Kreis bildet die Familie. Sie ist machtlos und altmodisch, in ideologischer Hinsicht oft unzuverlässig und nicht immer systemkonform. Ihr Einfluss auf die Erziehung des Kindes ist also nicht immer im Sinne des Nationalsozialismus.

Verlässlicher ist dagegen der zweite Zirkel, den die Schule bildet. Hier herrscht mehr staatlicher Einfluss. Die Lehrinhalte des Unterrichts sind staatlich festgelegt, die Lehrbücher sind von Naziexperten geschrieben, die Arbeit der Erziehenden wird staatlich kontrolliert. Und doch ist die humanistische Tradition der deutschen Schule bei vielen Lehrern noch spürbar, das Bekenntnis zum Nationalsozialismus oft nur ein Lippenbekenntnis. Der dritte Kreis um das deutsche Kind, die Hitlerjugendorganisation, ist dagegen ein ,,Nazi- Kreis ohne Lücke".

,,Nichts gibt es hier, was noch ,,privat" (wie daheim), - was noch ,,vorhitlerisch" wie in der Schule, - was anders, nur eine Schattierung, um eine Winzigkeit anders wäre, als der ,,Führer" es bestimmt hat [...] Dieser dritte und weiteste Kreis bildet den magischen Zirkel, außerhalb dessen es kein Leben gibt für das Kind im ,,Dritten Reich"." (8)

Die Staatsjugend beherrscht das Kind total. Von ihr werden auch immer wieder Angriffe gegen Familie und Schule gerichtet, um auch sie immer vollständiger und effektiver in die nationalsozialistische Erziehung der Jugend einzubinden.

2.2. Der Alltag der Kinder und Jugendlichen in der HJ

Wie sieht nun unter den dargestellten Bedingungen der Alltag der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus aus?

Ich möchte mich im folgenden der Hitlerjugend, ihrem Werden und Wirken sowie der

verhängnisvollen Rolle zuwenden, die sie im Alltagsleben der deutschen Jugend gespielt hat, mich dabei jedoch im wesentlichen auf das Leben der männlichen Jugend beschränken.

2.2.1. Kurzer Überblick über die Entwicklung der Hitlerjugend (1922-36)

Der erste Versuch, eine eigene Jugendorganisation aufzubauen, war ein 1922 in München gegründeter ,,Jugendverband der NSDAP", eine Art Jugendabteilung der SA. (9) Nach dem gescheiterten Hitlerputsch von 1923 wurde die Organisation zusammen mit der Partei und ihren Gliederungen aufgelöst und verboten. Die eigentliche Geschichte der nat.- soz. Jugendbewegung begann am 4.7.1926 mit der Gründung der ,,Hitlerjugend - Bund deutscher Arbeiterjugend" unter Leitung des vogtländischen Studenten Karl Gruber, der am 30.10.1931 von Baldur von Schirach, dem Führer des NS-Studentenbundes, abgelöst wurde. Dieser versprach Hitler: ,,Ich werde Ihnen die größte Jugendbewegung aufbauen, die Deutschland je gesehen hat." (10)

1932 hatte die Hitlerjugend ca. 100 000 Mitglieder. Nach der Machtübertragung an Hitler war sie im Sommer 1933 bereits auf 3, 5 Millionen Mitglieder angewachsen. Die veränderte Situation brachte auch für die HJ neue Aufgaben. Schirach forderte, dass die HJ die einzige Jugendorganisation des Reiches sein müsse. Ein führender HJ-Theoretiker erklärte: ,,Die HJ will sowohl die Gesamtheit der Jugend, wie auch den gesamten Lebensbereich der jungen Deutschen erfassen." (11) Dieser Totalitätsanspruch wird in einem Prozess der Gleichschaltung aller bis dahin existierenden Jugendverbände durchgesetzt. Die gesetzliche Festschreibung erfolgte durch das ,,Gesetz über die Hitlerjugend" vom 1.12.1936.

(12) In ihm wird festgestellt, dass die gesamte deutsche Jugend in der Hitlerjugend zusammengefasst ist. Es legte auch die Erziehungsziele für die deutsche Jugend fest, die in der HJ körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft zu erziehen ist.

Die im Gesetz angekündigten Durchführungsverordnungen wurden erst am 25.3. 1939 erlassen. (13) In der zweiten Verordnung wird die Jugenddienstpflicht verkündet. Die HJ- Mitgliedschaft ist damit obligatorisch für jeden deutschen Jugendlichen beiderlei Geschlechts zwischen 10 und 18 Jahren. Sie kann mit staatlichen Zwangsmitteln durchgesetzt werden und ist so der Arbeitsdienstpflicht und der Wehrdienstpflicht gleichgesetzt. Auch die Organisationsstruktur der HJ wurde genau festgelegt. (14) Man richtete sich dabei nach dem Ausspruch von Hitler: ,,Eine große Idee kann nur dann zum Ziele geführt werden, wenn eine festgefügte und straffe, mit konsequenter Härte durchgeführte Organisationsform der Weltanschauung die Gestalt gibt." (15) Die Aufteilung der HJ in die verschiedenen Untergliederungen sowie der Aufbau und die Einheiten der HJ sind im Anhang ersichtlich.

(16)

2.2.2. Alltag der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus (1933-39)

Welche Konsequenzen der Totalitätsanspruch des nat.- soz. Staates, die gesetzlichen Rahmenbedingung und die Arbeit der HJ insgesamt für den Alltag der Kinder und Jugendlichen sowohl im Zeitraum von 1933 bis 1939 als auch besonders von Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bis zur bedingungslosen Kapitulation des Hitlerreiches mit sich brachten, möchte ich im folgenden darstellen.

Für die HJ-Arbeit, den HJ-Dienst gab es einen feststehenden Plan der körperlichen Ertüchtigung und der weltanschaulichen Schulung.

Der Reichserziehungsminister Rust hob hervor: ,,Dass vor allem den Leibesübungen eine überragende Bedeutung zukommt, versteht sich von selbst. Der nordrassische schöne und gesunde Körper sowie gestählter Wille sind hier das Zielbild." (17)

Angespornt durch solche HJ-Parolen wie ,,Dein Körper gehört der Nation" - ,,Gelobt sei, was hart macht!" wurde der Sport zum Monopol der HJ. Es gab zahllose Sportveranstaltungen, um das Leistungsabzeichen der HJ zu erwerben, und Wettkämpfe auf verschiedenen Ebenen vom Bann bis zu den ,,Reichssportwettkämpfen der HJ". Durch die Einordnung des Sports als Teil des HJ-Pflichtdienstes wurde auch eine große Breitenwirkung erzielt. Für spezielle Sportarten gab es Sondereinheiten der HJ (Marine-, Flieger- und Motor- HJ), die auch wehrsportliche Ausbildung betrieben.

Neben Leibesübungen gab es vormilitärische Ausbildung. Sie begann mit Ordnungsübungen, mit Exerzieren und Marschieren, um Gehorsam und militärische Disziplin anzuerziehen. Im Geländedienst wurde das Vorgehen im Gelände nach Karte und Kompass geübt, Tarnen, Melden, Ziel erkennen und Entfernungsschätzungen kamen dazu. Höhepunkte waren Geländekampfspiele, die oft in brutale Schlägereien mündeten.

Militärische Ordnung herrschte in den Sommerlagern der HJ, die in den Kriegsjahren immer mehr zu reinen Wehrertüchtigungslagern wurden.

Die Schießausbildung erfolgte im Jungvolk mit dem Luftgewehr, später mit dem Kleinkalibergewehr. Im Krieg wurde mit militärischen Waffen geschossen unter Aufsicht von Wehrmachtsausbildern. Hitler erklärte zu diesen Übungen auf dem Reichsparteitag von 1937: ,,Anstelle einer Jugend, die früher zum Genuss erzogen wurde, wächst nun eine Jugend heran, die erzogen wird zu Entbehrungen, zu Opfern, vor allem aber zur Zucht eines gesunden, widerstandsfähigen Körpers. Denn wir glauben nun einmal, dass ohne einen solchen Körper auf die Dauer auch ein gesunder Geist die Nation nicht beherrschen kann." (18) Ein besonderes Augenmerk galt der Bewusstseinsbildung der Kinder und Jugendlichen. So spielten im Leben der HJ Feierstunden und Gedenkveranstaltungen, die nach genau vorgeschriebenem Zeremoniell (19) durchgeführt wurden, eine große Rolle. Lieder und Gedichte wechselten einander ab, die meist vom Vaterland, dem Führer, der Treue zur Fahne und der Bereitschaft für die nat.-soz. Sache zu sterben handelten. Das ,,Feierjahr der HJ" folgte dem Kalender der nat.-soz. Fest- und Gedenktage vom ,,Tag der Machtergreifung" über den ,,Geburtstag des Führers" bis zum Jahrestag des gescheiterten Putsches vom 9.11.1923. Dazu kamen der Heldengedenktag, der Maifeiertag, die Sommersonnenwende, der Reichsparteitag in Nürnberg, der Erntedanktag und die Wintersonnenwende. Die weltanschauliche Schulung fand vor allem in den wöchentlichen Heimabenden statt. Die Themen waren in einem Schulungsplan vorgeschrieben, der einem Schullehrplan glich. (20)

Heimabendmappen und Schulungsbriefe, von der Reichsjugendführung herausgegeben (21), sollten ein gewisses Niveau dieser Veranstaltungen sichern. Die HJ-Führer wurden in Lehrgängen auf Führerschulen der HJ ideologisch geschult und qualifiziert. Von ihnen hing die Wirksamkeit der Heimabende natürlich sehr ab. Da in der HJ das Prinzip ,,Jugend muss von Jugend geführt werden" galt, hatten diese jungen HJ-Führer oft zu wenig Wissen und Lebenserfahrung, um glaubhaft ideologische Probleme darstellen zu können. So fanden viele HJ-Mitglieder die Heimabende langweilig, zumal eine Diskussion zu den Themen natürlich nicht vorgesehen war.

Mit diesen harten, auf blinden Gehorsam zielenden Anforderungen wurden auch bereits die neuaufzunehmenden Zehnjährigen konfrontiert. Sie wurden alljährlich am Vorabend des 20.4., Führers Geburtstag, in das Deutsche Jungvolk aufgenommen. Sie leisteten einen feierlichen Eid: ,,Ich verspreche, in der Hitlerjugend allzeit meine Pflicht zu tun in Liebe und Treue zum Führer und unserer Fahne. So wahr mir Gott helfe". (22)

In den folgenden Monaten bereitet man sich auf die Ablegung der ,,Pimpfenprobe" vor, die für Zehnjährige oft eine harte Anforderung war. Sie mussten einen sportlichen Dreikampf bestehen, das Horst-Wessel-Lied und den Lebenslauf des Führers auswendig lernen und die ,,Schwertworte des Jungvolkjungen" rezitieren: ,,Jungvolkjungen sind hart, schweigsam und treu. Jungvolkjungen sind Kameraden. Des Jungvolkjungens Höchstes ist die Ehre." (23) Am gefürchteten war die Mutprobe (z.B. Springen vom Fünfmeterturm). Erst nach dem Bestehen der ,,Pimpfenprobe" erhielt man das Fahrtenmesser der HJ und war damit Mitglied im Deutschen Jungvolk.

Es gab in der HJ aber nicht nur militärischen Drill und politische Lektionen. Sie eröffnete ihren Mitgliedern Freizeitangebote, die in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg für viele Jugendliche attraktiv waren. Fahrten durch ganz Deutschland, Wanderungen, Fahrradtouren, Zeltlager brachten Erlebnisse und Abenteuer. Lagerfeuer und Zeltromantik ließen die Herzen der Kinder höher schlagen.

Auch die musische Arbeit wurde gefördert. Man hatte Chorgruppen, Musikzüge, Spielscharen, die Theaterstücke aufführten. Auch hier wirkte die ,,Leistungserziehung" der HJ mit Abzeichen und Auszeichnungen bei ,,Reichsmusiktagen", ,,Reichstheatertagen". Der beruflichen Aktivierung und Kontrolle der Berufsaubildung der Arbeiterjugend diente der ,,Reichsberufswettkampf", der seit 1934 jährlich stattfand.

Sehr zeitaufwendig waren die zahlreichen Sondereinsätze, die von der HJ durchgeführt werden mussten. Das waren vor allem Sammlungen aller Art (Geldsammlungen für Winterhilfswerk oder Volksfürsorge, Sammlung von Altmaterial, Kleidungsstücken u. ä.),

Teilnahme von HJ-Einheiten an Propagandaveranstaltungen der Partei, Landdienst, Ernteeinsatz etc. In der Kriegszeit kamen viele weitere Einsätze im Luftschutz und im direkten Kriegseinsatz hinzu. Mit all diesen Aktivitäten wollte die HJ ,,die Ausbildung des NS-konformen Jugendlichen" erreichen: ,,Gefragt war der aktive, körperlich leistungsfähige, beruflich tüchtige, disziplinierte Junge, der sich in die Ordnung der Diktatur einfügte, ohne sie zu hinterfragen." (24)

Zur Durchsetzung dieser Erziehungsziele und Heranbildung einer neuen Führungselite von ,,Herrenmenschen" mit solchen angeblich germanischen Tugenden wie Treue, Mut, Ausdauer, unbedingtem Gehorsam und Opferbereitschaft wurde eine Reihe von Ausleseschulen gegründet wie die ,,Nationalpolitischen Erziehungsanstalten" (Napolas), Adolf-Hitler-Schulen sowie die Reichsschule der NSDAP Feldafing am Starnberger See. Im April 1945 gab es 37 Napolas, 17 000 Jungen haben eine der genannten Schulen durchlaufen. In den ,,Lebenserinnerungen eines NS-Eliteschülers der Napola Ballenstedt" finden wir eine lebendige Beschreibung des Alltags in dieser Schule: ,,15 Stunden Programm von 5.30 Uhr bis 21 Uhr: Wecken, Waschen und Anziehen, Flaggenparade (ein Lied!), Abmarsch zum Frühstück (ein Lied!), Abmarsch zum Unterricht (ein Lied!), fünf Stunden Unterricht, Abmarsch zum Mittagessen (ein Lied!). Mittagessen, Verteilung der Post (einmal am Tag privat sein dürfen), Bettruhe (unter Bewachung), Dienst nach Vorschrift, Kaffeebrot, Hausaufgaben (unter Aufsicht des Gruppenführers), Abmarsch zum Abendessen (ein Lied!), Abendessen, Dienst nach Vorschrift, Nachtruhe - so wurden wir erzogen, weit weg und abgegrenzt von ,,denen da draußen", die nicht zur Elite gehörten", sowie eine entlarvende und erschütternde Einschätzung ihrer Erziehungsergebnisse: ,,So wurden wir ,,kleingekriegt" bis zur vollendeten Fügsamkeit - aus einer Mischung von verquerem Ehrgefühl und unterdrückter Angst sollte sich bedingungslose Fügsamkeit ergeben, in den Augen der Erzieher eine Tugend [...] Der Erfolg war großartig: Auf den Führer Adolf Hitler fixiert, angefüllt mit überheblichem Überlegenheitsgefühl, vergaßen wir die entwürdigenden Strapazen der Bevormundung, die Glättung der Persönlichkeit, den Drill: wir befanden uns in einer Art mythischem Dämmerungszustand, empfanden die Indoktrinationen und die Verblödungsanstrengungen als notwendig und völlig gerecht: als einen Tribut für die Segnung des Auserwähltseins [...] Aus Erniedrigung und persönlicher Niederlage erwuchs nun plötzlich ein neues Selbstwertgefühl, wobei der Wert der Persönlichkeit Adolf Hitlers festgelegt war: Du bist nichts, dein Volk ist alles." (25)

Ausgehend von meinen bisherigen Darlegungen entsteht natürlich die Frage, wie erfolgreich die HJ war und ob alle Jugendlichen im Deutschen Reich bereit waren, sich der HJ-Disziplin zu fügen. Das war nicht der Fall. Man kann dies schon daran erkennen, dass es seit 1934 einen HJ-Streifendienst gab, der eng mit der Polizei und der Gestapo zusammenarbeitete und der mit der Überwachung aller Jugendlichen beauftragt war. Besonders in den Kriegsjahren entwickelte sich der jugendliche Widerstand gegen die HJ, den nat.-soz. Staat und den Krieg.

(26)

2.3. Veränderung der Anforderungen an die HJ im 2. Weltkrieg

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges änderten sich sowohl die Bedingungen als auch die Anforderungen der HJ-Arbeit, was sich in tiefgreifenden Auswirkungen im Alltag der Kinder und Jugendlichen niederschlug. So begann mit dem Dienstantritt des neuen Reichsjugendführers Artur Axmann am 3.8. 1940 ein ,,strammes Militarisierungsprogramm"

(27). Die HJ wurde eine wichtige Kriegshilfsorganisation, die überall eingesetzt wurde, wo schnelle Hilfe erforderlich war. Die kriegswirtschaftliche Bedeutung der HJ-Einsätze unterstreicht folgende Tatsache: so waren 1942 ca. 600 000 Jungen und 1 400 000 Mädchen im Ernteeinsatz. Die neuen Funktionen, die erfüllt werden mussten, waren: ,,Parteieinsätze (Kurier-, Wach-, Propaganda-Dienst), Einsatz für Staat und Kommunen (Meldedienst, Luftschutz, Feuerwehrdienst), Technische Nothilfe, Hilfsdienste bei der Post und Bahn, Einsatz bei der Wehrmacht (Kurier- und Verladedienst, Verpflegungsausgabe, Telefondienst u.a.m.), Sammlungen...; Land- und Ernteeinsatz und ,,Kulturelle Betreuung". Ein großer Teil dieser Einsätze wurde von Mädchen geleistet." (28)

Unter Leitung Axmanns wurde die Wehrertüchtigung (WE) der HJ intensiviert. In jeweils dreiwöchigen WE-Lagern wurden die Hitlerjungen ab 16 Jahren von 1942 an durch Ausbilder aus der Wehrmacht und zunehmend aus der Waffen-SS militärisch geschult. Jeder Junge musste den ,,Kriegsausbildungsschein der HJ" vorweisen können. Am ,,Tag der Wehrertüchtigung" im September 1943 wandte sich Hitler persönlich an Axmann: ,,Die Front erwartet, dass die Hitlerjugend im schwersten Schicksalskampf auch fernerhin ihre höchste Aufgabe darin sieht, der kämpfenden Truppe den besten soldatischen Nachwuchs zuzuführen. Nationalsozialistisches Wollen und Handeln sollen immer stärker in der Haltung und im Auftreten der Jugend zum Ausdruck kommen. Dann wächst jenes harte Geschlecht heran, das am Ende alle die unserem Volke vom Schicksal bestimmten Aufgaben erfolgreich lösen wird." (29)

Eine der bedeutendsten Aktionen der HJ in den Kriegsjahren war die Kinderlandverschickung (KLV). Sie begann 1941. Bis 1944 wurden ca. 800 000 Schulkinder aus den luftkriegsgefährdeten Gebieten der Großstädte klassen- und schulweise in andere Gebiete vor allem im Osten des Reichs evakuiert. 500 000 davon kamen in KLV-Lager in Ostpreußen, Westpolen, Oberschlesien und der Slowakei (Sie gerieten 1945 in die Katastrophe der Flucht vor der vorrückenden Roten Armee). Die HJ-Führung, die mit der Organisation der Lager beauftragt war, sah hier eine günstige Möglichkeit, ohne den störenden Einfluss von Elternhaus und Schule die Erziehung der Kinder in ihrem Sinne durchzuführen. Die HJ- Lagermannschaftsführer stammten oft aus den Napolas. Sie zeichneten sich durch eine besonders fanatische Einstellung aus. HJ-Dienst bestimmte den Alltag, während die Schule meist nur eine untergeordnete Rolle spielte. In der Reichsjugendführung gab es Pläne, die KLV für eine ,,totale Jugenderziehung" auch nach dem Krieg beizubehalten. Es hieß dazu: ,,Die Einrichtung der KLV-Lager bietet die Möglichkeit, Jugendliche in großem Rahmen und für längere Zeit total zu erziehen. Schulische Arbeit, HJ-Dienst und Freizeit lassen sich hier erzieherisch gleichmäßig beeinflussen." (30)

Als die Kriegslage immer bedrohlicher wurde und die Verluste der Wehrmacht nicht mehr mit normalen Mitteln ersetzt werden konnten, wurde der ,,totale Krieg" verkündet. Jetzt sollten auch minderjährige Hitlerjungen zu direkten militärischen Aufgaben in Wehrmacht und Waffen-SS herangezogen werden. Seit Anfang 1943 wurden Schüler der Jahrgänge 1926 bis 1928, teilweise auch schon 1929, von den Mittel- und Oberschulen meist klassenweise als Luftwaffenhelfer zur Fliegerabwehr eingezogen. Bis Kriegsende wurden nahezu 200 000 Jungen als Flakhelfer eingesetzt. Im Inferno des Bombenkrieges wurden viele der 15 bis 16 Jahre alten Jungen im Einsatz ,,für das Vaterland" getötet.

Der Wehrdienst begann laut Wehrgesetz normalerweise mit 19 Jahren. Nun wurden immer jüngere Jahrgänge einberufen: 1941/42 mussten 18-jährige Soldat werden, 1943/44 wurden schon 17-jährige einberufen. Freiwillig konnten Jugendliche sich bereits mit 17 Jahren zum Wehrdienst melden, 1944 noch ein Jahr früher mit Vollendung des 16. Lebensjahres. Das betraf die Jahrgänge 1928 und 1929. Auf diese Jugendlichen wurde enormer Druck ausgeübt, sich freiwillig zum Wehrdienst zu melden, vorzugsweise zur Waffen-SS, die in den WE- Lagern Werbekampagnen organisierte, um die Jungen in ihre Reihen zu locken. Am 24.6.1943 wurde die 12. SS-Panzerdivision Hitlerjugend aufgestellt. Ihr gehörten 17- bis 18-jährige junge Soldaten an. Sie hatten keine Kampferfahrung, dafür aber kämpften sie fanatisch und mit Begeisterung. Sie kamen 1944 in der Normandie zum Einsatz und wurden fast aufgerieben. Am Kriegsende bestand die Division noch aus 455 Mann mit einem Panzer.

(31)

Je näher das Kriegsende rückte, um so mehr Hitlerjungen wurden sinnlos in den Tod getrieben. Am 5.3.1945 wurden die rund 600 000 Angehörigen des Jahrgangs 1929 aufgerufen, sich freiwillig zur Wehrmacht zu melden. Viele 15- und 16-jährige Jungen kämpften und starben im Dritten Volkssturm-Aufgebot von 1945. Sie kämpften mit Gewehren, Handgranaten und Panzerfäusten gegen russische und amerikanische Panzer. Noch am 28.3. feuerte Reichsjugendführer Axmann fanatisch an: ,,Es gibt nur Sieg oder Untergang. Seid grenzenlos im Hass gegen den Feind. Eure Pflicht ist es, zu wachen, wenn andere müde werden; zu stehen, wenn andere weichen, Eure größte Ehre sei aber eure unerschütterliche Treue zu Adolf Hitler." (32)

Der Plan der SS, mit einer Untergrundbewegung namens ,,Werwolf" den Kampf auch nach der Besetzung des gesamten Reichsgebietes weiterzuführen, scheiterte, jedoch nicht ohne bei Einsätzen hinter der Front noch viele Hitlerjungen zu opfern.

3. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Wie sah nun die Bilanz von Hitlers Jugend nach ihrem Alltagserleben unter der Hitlerdiktatur in Deutschland aus? Lassen wir abschließend einige damalige Angehörige der Hitlerjugend zu Worte kommen:

Karl Kunze, Jahrgang 1926 stellte fest: ,,Die Jugend wurde ausgenutzt, als Kanonenfutter hineingetrieben in einen Krieg, der ohnehin ein verbrecherischer war, aber dann noch auf eine Art, die allen militärischen Prinzipien Hohn spricht, so wurde sie verheizt." (33) Die Zahl der sinnlos geopferten und in den Endkämpfen des Jahres 1945 gefallenen Hitlerjungen ist nie genau ermittelt worden. Die Überlebenden waren zum großen Teil hoffnungslos und orientierungslos, wie z.B. Hartmut Schreiber, Jahrgang 1928: ,,Für mich ging eine Welt unter. Das uns anerzogene und eingebläute Ideal war nicht mehr. Langsam dämmerte mir, dass der Krieg wohl verloren ist und jetzt die persönlichen Schwierigkeiten kommen würden." (34)

Viele aber dachten wie Hellmuth Buddenberg, Jahrgang 1924: ,,Wenn es irgendeinen Sinn geben sollte, dann den: nach Hause, die Trümmer abräumen, auch die geistigen, etwas lernen und mithelfen, unser Land wieder in Ordnung zu bringen." (35)

Ihre Erlebnisse sind für uns heutige Jugendliche ein wertvoller Erfahrungsschatz, dem wir uns nicht verschließen dürfen.

Anmerkungen

(1) Zentner, C./Bedürftig, F.: Das Große Lexikon des Dritten Reiches, S.403.
(2) Ebenda, S.406.
(3) Siehe dazu auch Anhang, Dokumente und Abbildungen, S.7.
(4) Zitiert bei Knopp, G.: Hitlers Kinder, S.35.
(5) Zitiert bei Lewis, B. R.: Illustrierte Geschichte der Hitlerjugend, S. 49.
(6) Mann, E.: Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich, S.21.
(7) Ebenda, S.134.
(8) Ebenda, S.135.
(9) Siehe Anhang: Geschichtlicher Überblick zur Entwicklung der HJ 1922-36, S.2/3.
(10) Zitiert bei Knopp, a.a.O., S.66.
(11) Zitiert bei Klönne, A.: Jugend im Dritten Reich, S.20.
(12) Siehe Anhang, S.5.
(13) Ebenda, S.6.
(14) Ebenda, S.8.
(15) Zitiert nach Klönne, a.a.O., S.42.
(16) Siehe Anhang, S.8.
(17) Zitiert nach Knopp, a. a. O., S. 155.
(18) Ebenda, S. 29.
(19) Siehe Anhang, S.9.
(20) Ebenda, S.11.
(21) Ebenda, S.12.
(22) Zitiert nach Knopp, a.a.O., S.21.
(23) Ebenda, S.28.
(24) Ebenda, S.36.
(25) Kleinau, K.: Im Gleichschritt, marsch!, S.25ff.
(26) Siehe Anhang: Widerstand gegen die HJ, S.4.
(27) Zentner/Bedürftig, a.a.O., S.56.
(28) Klönne, a.a.O., S.36.
(29) Zitiert nach Knopp, a.a.O., S.256 u. 258.
(30) Zitiert nach Klönne, a.a.O., S.56.
(31) Eitner, H. J.: Hitlers Deutsche. Das Ende eines Tabus, S. 352.
(32) Ebenda, S.353.
(33) Zitiert nach Knopp, a.a.O., S.297.
(34) Ebenda, S.351.
(35) Ebenda, S.359.

Literaturverzeichnis

Beck, R.: Nationalsozialismus. Großbeitrag in: Zentner/Bedürftig: Das Große

Lexikon des Dritten Reiches. - München: Südwest Verlag, 1985, S.403 ff.

Benz, W./ Pehle, W. H.(Hrsg.): Lexikon des deutschen Widerstandes. - Frankfurt

a. M.: S. Fischer Verlag, 1994.

Berger, Th.: Der Nationalsozialismus. Themen und Probleme der Geschichte. -

Berlin: Cornelsen, 1986 (Ausgabe 1999).

Eitner, H.- J.: Hitlers Deutsche. Das Ende eines Tabus. - Gernsbach: Casimir Katz Verlag, 1991.

Kleinau, K.: Im Gleichschritt, marsch! Lebenserinnerungen eines NS- Eliteschülers der Napola Ballenstedt. - Hamburg: VSA-Verlag, 1999.

Klönne, A.: Jugend im Dritten Reich. Die Hitlerjugend und ihre Gegner. - Köln: Papy Rossa Verlag, 1999.

Knopp, G.: Hitlers Kinder. - München: C. Bertelsmann Verlag, 2000.

Lewis, B. R.: Illustrierte Geschichte der Hitlerjugend 1922-1945. Die verlorene Kindheit. - Wien: Tosa Verlag, 2000.

Mann, E.: Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich. - Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1998.

Maser, W.: Das Regime. Alltag in Deutschland 1933-1945. - Berlin: Dietz Verlag, 1990. Pleticha, H.(Hrsg.): Deutsche Geschichte, Bd. 11. Republik und Diktatur 1918-1945. - Gütersloh: Bertelsmann Lexikon Verlag, 1993.

Zarusky, J.: Jugendopposition. In: Lexikon des deutschen Widerstandes, Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag, 1994.

Zentner, C.: Illustrierte Geschichte des Dritten Reiches. - Eltville am Rhein: Südwest Verlag, 1990.

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